Verschneites Skiweekend des Turnvereins

Dass alljährliche Skiweekend des Turnvereins Tegerfelden führte dieses Jahr vom 12. – 13.01.2019 auf die Melchsee-Frutt. An Neuschnee und weichen Pisten mangelte es nicht.

Früh am Samstagmorgen besammelten sich 17 Turner des Turnverein Tegerfelden für das alljährliche Skiweekend. Mit einem Kleinbus ging die Reise auf die Melchsee-Frutt. Der legendäre Apéro im Bus fehlte nicht und nach einem Frühstück auf einer Raststätte kamen die Turner heil über die z.T. rutschigen Strassen bei der Talstation an. Mit dem Gepäck unter den Armen ging es über 3 Sessellifte auf den Bonistock in die Herberge. Einzelne blieben da aber bereits das erste Mal im Neuschnee kopfüber stecken. In der Unterkunft bezogen die Turner einen grossen Maschenschlag und rüsteten sich für einige Stunden im Neuschnee. Einzelnen Turner passte das karge Wetter aber nicht und sie fanden sich beim Jassen in der Hoffnung auf besseres Wetter. Dies traf dann auch ein und sie fanden ebenfalls noch eine kurze Piste. Gegen Abend trafen alle wieder in der Unterkunft ein und die Turner fanden sich beim Apéro mit Kartenspielen, Gesprächen oder einem speziellen Kuhglockenspiel. Nach dem Abendessen ging es mit denselben Spielen und Unterhaltungen weiter. Es wurde sogar noch geschmacklich geprüft, ob die wenig verschwitzten Socken noch einen Tag anhalten könnten. 

Nach einer mehr oder wenigen erholenden Nacht fanden sich die Turner beim Frühstück. Der Blick aus dem Fenster war aber nicht gerade einladend. Trotzdem schnallten alle wieder ihr Ausrüstung an. Durch Schneefall und Wind gestaltete sich die erste Abfahrt aber sehr schwierig. Einigen war dies zu viel, welche sich ein warmes Plätzchen suchten, während andere die weichen Verhältnisse sehr genossen. Im frühen Nachmittag waren dann aber auch die letzten Turner erschöpft und fanden sich alle im Restaurant. Gemeinsam meisterten sie die letzte Talabfahrt. Diejenige, welche nicht die gesamte Kraft ins Skifahren investierten, gaben ihre Reserven beim Ausbudeln des Kleinbuses frei, was noch fast in Hochleistungssport endete. Gemeinsam und trotz dem mässig schönem Wetter guten Erinnerungen wurde die Rückfahrt in Angriff genommen und noch die letzte Jassrunde ausgespielt.