Um 06.15 Uhr am Samstagmorgen, 14.03.2026, ging die Fahrt für 21 Turner/-innen Richtung Innerschweiz los. Im «Büsli» wurde bereits zu der frühen Stunde der edle Tropfen eines Turners ausgeschenkt. Es folgte ein Zwischenstopp im Knonauer Amt, wo sich die Turner/-innen beim Frühstück stärkten.

In Stoos angekommen wurde das Gepäck auf den Rücken genommen, die Skier und die Snowboards angeschnallt und es ging mit der Bahn und dem Skilift zur Stoos Hüttä, wo die Turner/-innen nächtigten. Den ganzen Samstag lang schneite es durchgehend, was einige Turner/-innen dazu brachte, kaum oben angekommen, von der Skihose in die Jeans zu wechseln. Diese Turner/-innen brachte man nicht mehr aus der Hütte. Während die einen fleissig beim Jassen waren, gab es doch eine Gruppe, die den frisch fallenden Schnee auskostete und einige Pistenkilometer trotz eingeschränkter Sicht sammelte.

Nach dem Nachtessen wurde in die Mosi-Bar verschoben, wo das „Füürwehrfäscht“ stattfand. Aber ja, dafür müsste man zuerst von der Stoos Hüttä runter kommen. Der steile Abstieg zu Fuss über die Piste forderte Trittsicherheit. Doch die Festlaune trieb die Gruppe so an, dass gewisse Turner diese sogar runterrannten, während andere per «Pistenbully-Anhalter» eine Mitfahrgelegenheit ergatterten und sich den steilen Hang hinunterchauffieren liessen.

In der Bar angekommen, wurde das Tanzbein geschwungen, mitgesungen und die Treffsicherheit beim Nagelspiel unter Beweis gestellt. Der Wetteinsatz wurde gar auf den Holzstamm genagelt, was ein paar verdutzte Blicke gab.
Als letzte Herausforderung des Abends für die Turner/-innen stellte sich dann der Weg wieder zurück in die Unterkunft dar. Der steile Weg die Piste hinauf erwies sich noch als Wadentraining zum Schluss.

Das Aufwachen am Sonntagmorgen fiel etwas leichter in Anbetracht des Traumwetters, welches man mit einem Blick durch das Fenster feststellen konnte. Wo am Vortag noch graue Suppe herrschte, begrüsste eine frisch verschneite Winterlandschaft die Turner/-innen. Die ersten Abfahrten des Tages erfolgten im Sonnenschein, bis nach dem Mittag der Nebel wieder aufzog.

Am späten Nachmittag wurde dann die Rückreise angetreten. Im «Büsli» leider noch immer ohne Radio, doch mit einem Mitglied, welches diesen Part übernahm und für Unterhaltung während der gesamten Heimfahrt sorgte.
Ein Dank gilt zum Schluss dem langjährigen Organisator des Skiweekends Roland Mühlebach.